Erwarte mich heute abend nicht,
denn die Nacht wird schwarz und weiß sein.
Gerárd de Nerval
Menschen, die in akuter Suizidgefahr sind, müssen nicht immer vordergründig verzweifelt wirken. Es ist auch durchaus möglich, dass sie sehr gereizt, vielleicht sogar aggressiv reagieren. In manchen Fällen kommt es sogar vor, dass sie innerlich ruhiger und ausgeglichener wirken, nachdem sie für sich einen Entschluss zum Suizid gefasst haben. Die Umwelt kommt dann zum trügerischen Schluss, es ginge mit der betreffenden Person wieder aufwärts und ist umso schockierter, wenn wenig später die Selbsttötung stattfindet.
Folgende Zeichen weisen auf einer erhöhte Suizidgefahr hin:
![]() | Sich aufdrängende Suizidgedanken
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![]() | Große Hoffnungslosigkeit
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![]() | Starke Schuldgefühle
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![]() | Starker Handlungsdruck ("Ich halte das nicht länger aus")
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![]() | Zunehmender sozialer Rückzug
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![]() | Offene oder verdeckte Ankündigungen ("Es wird aufhören, so oder so...")
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![]() | Verabschiedung von Menschen
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![]() | Verschenken von Wertgegenständen
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![]() | Regelung letzter Dinge (Testament, Versicherungen, Papiere)
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![]() | Gereiztheit, Aggressivität
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![]() | Konkrete Suizidpläne
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![]() | Vorbereitung suizidaler Handlungen |
Letzte Änderung am 13.03.2006, AutorInnen: D. Althaus, U. Hegerl, U. Meise, H. Sulzenbacher