In der "Gesunden Gemeinde" Heiligenblut fand nun der angekündigte Auftakt zur Fortführung des Projekts „Kärntner Bündnis gegen Depression“ statt.

Günter Weitzel DGKP, von "pro mente kärnten", hat in seinem Vortrag "Befreiung aus dem Tief" im Gemeindesaal von Heiligenblut den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Hand von vielen praktischen Beispielen aus seinem beruflichen Alltag ein äußerst vielschichtiges Bild zum Thema "Depression" aufgezeigt.
Das Interesse des Publikums zeigte sich am 16. Oktober in den vielen konkreten Fragen, die gestellt wurden, wie zum Beispiel: "Was mache ich bei einer Person, die auf Grund ihrer Depression nicht vor 12 Uhr Mittag aufsteht? Soll ich sie schlafen lassen?" oder "Wie reagiere ich, wenn ein Angehöriger droht, sich umzubringen?" Daraus entwickelte sich eine intensive Gesprächsrunde.
Kornelia Eisank, Leiterin der Familienberatungsstelle von FamiliJa, wies auf die Informationsfolder des "Kärntner Bündnis gegen Depression" und der verschiedenen Institutionen hin. Gerda Gorgasser, Sozialausschussmitglied der Gemeinde Heiligenblut, hat in ihrem Schlusswort noch einmal die Wichtigkeit solcher Informationsabende betont, speziell in der Peripherie werden Depressionen tabuisiert. Nur durch mehr Wissen über die Krankheit kann ein anderes Bewusstsein und ein anderer Umgang in der Bevölkerung entstehen.
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GV Brigitte Hopfgartner (1. v.l.), Vzbgm. Klaus Glanznig (2. v.l.) und Dagmar Hipp (2. v.r.) vom Gemeindeamt Treffen, sowie viele weitere Interessierte. |
Der zweite von insgesamt 25 Vorträgen in "Gesunden Gemeinden" im Rahmen des "Kärntner Bündnis gegen Depression" fand am Freitag, den 17.10.2008, in der Marktgemeinde Treffen statt.
Bereits, als die interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer eintrafen, durchströmte den Raum ein angenehmer Duft von Aromaölen. Frau Mag. Andrea Nindler, die die Leute rund um das Thema "Depression" informierte, sorgte für angenehme Stimmung, um die Notwendigkeit der Achtsamkeit sich selbst gegenüber hervorzustreichen. Die Anwesenden wurden speziell darauf aufmerksam gemacht, dass man sich mit Kleinigkeiten täglich Gutes tun und somit der Schnelllebigkeit des Alltags ein wenig entgegnen kann.
Die anschließende Diskussionsrunde warf unter anderem Fragen hinsichtlich pschologischen Anlaufstellen, Burnoutprophylaxe und Depression bei Kindern und Jugendlichen auf. Viele nutzten auch die Gelegenheit, persönliche Gespräche mit der Fachexpertin zu führen.
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Es kam in der anschließenden Diskussionsrunde zu regem Austausch |
„Das schlimmste was man zu einem depressiven Menschen sagen kann, ist: reiss dich zusammen“, so Weitzel im Rahmen des Vortrags in der Gemeinde Feld am See, am Montag, den 20.10.2008.
Die Botschaft des Vortrages war, den Menschen und seine Krankheit ernst zu nehmen. Nicht weniger wichtig ist es zu verstehen, dass der depressive Mensch nicht „nicht will“, sondern ganz einfach „nicht kann“. Weitzel wies auch auf die Lebensgefährlichkeit dieser Erkrankung hin. „Betroffene sollten laut um Hilfe rufen und ihr Schneckenhaus verlassen“, damit eröffnete Hr. Weitzel die anschließende Diskussion.
Die "Gesunde Gemeinde" Reißeck mit ihrem engagierten Arbeitskreisleiter Alfred Naschenweng steht für das Gelingen von gesundheitsfördernden Veranstaltungen. Das selbst gesetzte Ziel, einmal über das Thema Depression offen zu reden, wurde nun erfüllt.
Elisabeth Huber vom Familienforum Mölltal, Mag.a Michaela Lingitz und Alfred Naschenweng.Der jungen Psychologin und Psychotherapeutin Mag. Michaela Lingitz gelang es in ihrem Vortrag am 22. Oktober in der "Gesunden Gemeinde" Reißeck, eine klare Übersicht über das Thema Depression zu vermitteln, vieles besser zu verstehen und aufzuzeigen, welche Möglichkeiten Betroffene, aber auch Angehörige und Freunde haben, Menschen in dunklen Zeiten zu unterstützen und zu helfen. Die im Mölltal gut ausgebauten Strukturen für Beratung, Therapie wie auch die gute Zusammenarbeit mit den Hausärztinnen und Hausärzten wurde bei dem Vortrag herausgehoben und überraschte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Es ist aufgefallen, dass über Hilfsmöglichkeiten – besonders des Home-care vom SPZ - noch viel zu wenig bekannt ist.

Die interessierten Frauen und Männer erwiesen sich als neugieriges offenes Publikum, wodurch auch eigene Erfahrungen aus dem Alltag und daraus resultierende Fragen in einem vertrauensvollen Klima kompetent aufgegriffen und besprochen werden konnten. Es kamen sogar zwei Personen aus dem Drautal angereist, um an diesem informativen Abend teilzunehmen.
Das von der Vertreterin des Vereins "Gesundheitslandes Kärnten", FamiliJa Geschäftsführerin Elisabeth Huber, kurz vorgestellte "Kärntner Bündnis gegen Depression" mit den kärntenweiten Vernetzungen und der Informationskampagne wird als äußerst wertvoll und wichtig geschätzt, um der Volkskrankheit Nr. 1 auch durch Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, sogenannte „Laien“ entgegentreten zu können.
Der Großteil der Anwesenden ist davon überzeugt, das neue Wissen bei Bedarf an andere weiterzugeben zu können.
"Große Anerkennung dem Gesundheitsland Kärnten mit Gesundheitsreferent Dr. Peter Kaiser und Sozialreferentin Mag. Nicole Cernic, die diese wertvolle Aktion kärntenweit durchführen", so Frau Elisabeth Huber, Leiterin des Familienforums Mölltal.
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Die Zuhörerinnen und Zuhörer konnten viele interessante Anregungen von der Veranstaltung mitnehmen |
Bei dem inzwischen fünften von insgesamt 25 Vortragsterminen im Rahmen des "Kärntner Bündnis gegen Depression" waren in der "Gesunden Gemeinde" Paternion rund 40 Personen anwesend, die sich rund um das Thema "seelische Gesundheit" informieren konnten.
Die Zuhörerinnen und Zuhörer konnten viele interessante Anregungen von der Veranstaltung mitnehmenFrau Mag. Dr. Elfriede Wieser, Psychotherapeutin, schilderte eindrucksvoll, wie wichtig und notwendig die drei Säulen der Gesundheit - Ernährung, Bewegung, und natürlich "seelische Gesundheit" - für die Aufrechterhaltung des persönlichen Gleichgewichtes sind.Um psychischen Beeinträchtigungen vorzubeugen, sollte stets beachtet werden, die eigenen Bedürfnisse auszuloten und sorgfältig mit den eigenen Ressourcen umzugehen. Sich selbst wertschätzen, sich Entlastung gönnen, sich bewegen, soziale Kontakte aufbauen und pflegen, bzw. lernen, nein zu sagen, sind einige der Punkte, die es stets zu beachten gilt.
Die Zuhörerinnen und Zuhörer nutzten die Zeit im Anschluss an den Vortrag noch, um persönliche Fragen an die Fachexpertin zu richten.
Bei dem Vortrag im Rahmen des "Kärntner Bündnis gegen Depression" am Dienstag, den 28.10.08, verfolgten vor allem Frauen die sehr interessanten Inputs vom Referenten, DGKP Günter Weitzel.

Bewegend war der geschichtliche Rückblick zum Thema psychische Erkrankungen und „Behandlungs-Unmöglichkeiten“ und der gelungene Fortschritt mit dem Annehmen der Depression als sehr gut behandelbare psychische Erkrankung unter „Würdigung“ der Betroffenen.
Dass es drei Säulen braucht, um ganzheitlich gut aus der psychischen Erkrankung herauszukommen, unterstreicht der aus reicher Erfahrung schöpfende Referent Weitzel: „Der fachärztliche Einsatz von Medikamenten, aber auch die Veränderung der schwächenden sozialen Faktoren mit Einbindung von psychotherapeutischen und beraterischen Maßnahmen machen es zusammen möglich, raus aus dem Tief zu kommen“.
Der zu offenen Gesprächen einladende Sitzkreis von Frauen zeigte auf, dass Frauen doppelt so oft depressiv diagnostiziert werden, weil sie als „Familien-Gesundheitsexpertinnen“ sich interessierten, sich auseinandersetzen und Hilfe suchen. "Männer verbergen mehr und sind dadurch stärker suizidgefährdet", so Weitzel.
Der Überblick, wo in Kärnten, im Mölltal und speziell in Mallnitz Beratung und Hilfe gefunden werden kann, rundete die aufschlussreichen Informationen ab. Dass alle Anwesenden sich vorstellen können, Menschen, die aus ihrem privaten Umfeld an Depressionssymptomen leiden, anzusprechen, unterstreicht den erfolgreichen Verlauf dieser Veranstaltung
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Arbeitskreisleiter GR Friedhelm Ofner und interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer im Gemeindesaal Arriach. |
„Wege aus der Dunkelheit“ Depression und Burn-Out erkennen, vorbeugen, helfen. Das war das Thema des Vortrages in Arriach im Rahmen des „Kärntner Bündnis gegen Depression“.
Die Referentin, Frau Mag.a Nindler, informierte die zahlreich erschienen Arriacherinnen und Arriacher auf eindrucksvolle Art und Weise über die Erkrankung Depression. Die zentralen Themen des Vortrages waren Häufigkeit und Erscheinungsbild, Formen und Abgrenzung sowie Ursachen von Depressionen. Im Mittelpunkt des Referates standen jedoch Tipps und Hilfestellungen für Betroffene und Angehörige. Was tun bei Suizidgefährdung? Was bei Burn-Out? Was mache ich, wenn ich bemerke, dass ich bei mir oder anderen Symptome der Depression erkenne. Mag.a Nindler dazu: „Wichtig ist es zu erkennen, was vorgeht.“ In diesem Zusammenhang erwähnt die Referentin die 3 Z – Zuwendung, Zärtlichkeit, Zeit. Zum Abschluss wurden noch Strategien zur Vorbeugung nähergebracht, wie mehr Zeit für sich selbst, Bewegung und Sport, gesunde Ernährung und das Pflegen der sozialen Kontakte.
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Der Vortrag fand im Festsaal der Marktgemeinde Velden statt. |
Frau GV Mag. Birgit Fischer, Gesundheitsreferentin der "Gesunden Gemeinde" Velden, begrüßte die rund 60 Zuhörerinnen und Zuhörer am Donnerstag, den 30.10.2008, zum inzwischen achten Vortrag im Rahmen des "Kärntner Bündnis gegen Depression".
Frau Roswitha Sandner, Psychotherapeutin, führte die Anwesenden durch einen interessanten Abend rund um das Thema "Depression und Burnout".Anhand eines Fallbeispiels wurden Symptome, Ursachen, Entstehung und Behandlung, bzw. Prävention beschrieben. Bei den Ursachen für das Krankheitsbild der Depression wurden die körperlichen, psychosozialen und entwicklungsgeschichtlichen Faktoren konkret erläutert. Es wurde auch darauf aufmerksam gemacht, dass sich Trauer von Depression insofern unterscheidet, als dass man beim Trauern „fühlt“ und bei der Depression keine Gefühle fließen. Die Behandlung der Depression sollte laut Frau Sandner immer in Kombination von Psychotherapie und Medikamenten (und evtl. Lichttherapie) erfolgen.
Als Empfehlungen für den Umgang mit eigenen depressiven Verstimmungen wurde nahegelegt, Blockaden ernst zu nehmen, Hilfe zuzulassen, sowie Druck zu vermeiden. Bewegung ist laut vielen wissenschaftlichen Untersuchungen das Um und Auf!
Das Burn-Out, welches oft auch eine Vorstufe der Depression darstellen kann, wurde 1973 von Dr. Freudenberger als solches definiert. Vor allem pflegende– und Sozialberufe sind davon betroffen. Der Begriff „Burn-Out“ steht für „ausbrennen“ und schildert gleichzeitig, dass es vor allem diejenigen trifft, die im Berufsleben mal „gebrannt“ haben. Personen, die sich über alle Maße mit ihrem Beruf identifizieren, sich bis zum Letzten verausgaben, die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben nicht mehr ziehen können, sind vor allem gefährdet, ins „Burn-Out“ zu fallen.
Der äußerst informative Vortragsabend endete mit Fragestellungen aus dem Publikum und persönlichen Gesprächen im Anschluss.
Arbeitskreisleiterin Karin Kerschbaumer und Frau Gerhild Steiner (Gemeinde) begrüßten am Freitag die Stochenboierinnen und Stockenboier zum Vortrag von Mag.a Andrea Nindler im Rahmen des "Kärntner Bündnis gegen Depression".
Nach dem Vortrag wurde die Gelegenheit zum Austausch genutzt. „Wege aus der Dunkelheit“ Depression und Burn-Out erkennen, vorbeugen, helfen. Das war das Thema des Vortrages in Stockenboi. Die Referentin informierte über hilfreiche Strategien im Zusammenhang mit Depression. Die Tips waren: Wege aus der Depression mit Zeit, Kraft, Geduld und Verständnis. Aufmerksamkeit auf das Gute richten, was mach ich alles richtig und gut. Angehörige müssen darauf achten, ganz besonders auf sich zu achten. Wichtig ist es dem erkrankten Menschen professionelle Hilfe zukommen zu lassen (Medikation/ Psychotherapie).
Die Stadien des Burn-Out bzw. der Erschöpfungsdepression vom „Zwang sich selbst zu beweisen“ über „Rückzug“ bis hin zur „inneren Leere“ und „völligen Burn-Out Erschöpfung“ wurden ebenfalls eindrucksvoll erläutert. Die Botschaft war „Ausbrennen kann nur der/ die, der/ die einmal gebrannt hat.“
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Unter dem Publikum: Arbeitskreisleiter GR Franz Bilsak, Amtsleiterin Karin Martins und "Gesunde Gemeinde" SB Marion Schmucker |
Im Gemeindeamt der „Gesunden Gemeinde“ Hohenthurn fand am 5. November ein weiterer Vortrag im Rahmen des „Kärntner Bündnis gegen Depression statt“.
Der schlechteste Ratschlag, den man einem depressiven Menschen geben kann, ist „Reiss dich zusammen.“ Mit diesen Worten begann der sehr interessante und informative Vortrag von Hr. Karl Stampfer. Der Psychotherapeut gab Tipps für Betroffene und Angehörige und informierte über Symptome, Formen und Ursachen von Depressionen. Die Ursachen betreffend ging Stampfer auf die angeborene „Dünnhäutigkeit“ mancher Menschen sowie auf die „erlernte Hilflosigkeit“, Stress und Lebenskrisen ein. Wichtige Schlagworte des Abends waren Sinnfinden, Hoffnung und Achtsamkeit und Akzeptanz sich selbst gegenüber. Mit vielen praktischen Beispielen und Übungen brachte Hr. Stampfer die Theorie dem Publikum näher. Die abschließende Botschaft war, dass es nie zu spät ist, seinen Lebensstil positiv zu verändern.
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Im Publikum Bügermeister Hans Müller und "Gesunde Gemeinde" SB Frau Monika Errath |
Das war der Titel des Vortrages von Hr. Karl Stampfer im Rahmen des „Kärntner Bündnis gegen Depression“ am 7. November im Veranstaltungssaal der Gemeinde. „Die Seele zum Lächeln bringen“, das ist ihm auch gelungen!
Die Depression ist die Krankheit der „-losigkeiten“ - Freudlosigkeit, Antriebslosigkeit, Mutlosigkeit etc. Der Psychotherapeut Karl Stampfer verdeutlichte die Wichtigkeit rechtzeitiger Behandlung bei Auftreten depressiver Verstimmungen mittels Psychotherapie und Medikation. Aber „Vorbeugen ist besser als Heilen“! Der Referent machte auf verschiedene Strategien aufmerksam, wie man dieser Erkrankung entgegen treten kann: Entspannung, Zeit für sich selbst, gesunde Ernährung, Bewegung, Sinn und Spiritualität, Beziehungen und soziales Engagement. Zum Abschluss gingen alle Nötscher und Nötscherinnen noch auf eine "Reise zu sich selbst" - das Zauberwort in diesem Zusammenhang hieß "Imagination als heilsame Kraft". Ein gelungener Abend!
So lautete der Titel des Vortrags im Rahmen des "Kärntner Bündnis gegen Depression" am Freitag, den 7. November, in Wernberg. Bürgermeister Franz Zwölbar begrüßte Frau MMag. Dr. Elfriede Wieser zu diesem interessanten Vortragsabend.

Der an diesem Abend vorgestellte Präventionsansatz bezog sich darauf, persönliche Beziehungen und tragfähige Bindungen zu beachten. Es wurde vermittelt, wie wichtig es ist, die Kommunikationsfähigkeit, das Selbsterleben, die Selbststeuerung, das Selbstvertrauen und das Empowerment zu särken.
"Der Mensch ist biologisch angelegt als soziales Wesen, ist auf Beziehung ausgerichet und angewiesen", so Dr. Wieser. Wenn die Beziehungen also positiv strukturiert sind, emotional ausgewogen und gewaltfrei sind, dann ist das - so die Vortragende - die beste Vorbeugung gegen große Anforderungen, sressige Lebensereignisse und Hürden im Leben.
Die eigenen Fähigkeiten "zulassen", dem Handeln einen Sinn geben, sinnlich Anregendes wahr nehmen und Hobbies, sowie Spiritualität leben, sind einige der Ratschläge, die die Zuhörerinnen und Zuhörer mitnehmen konnten.
Abschließend wurde anhand eines praktischen Beispiels die Wichtigkeit des sozialen Netzwerkens dargelegt und folgender essentieller Hinweis wurde den Anwesenden mitgegeben: "Wer sich wahrgenommen fühlt, kann sich als wahr annehmen, sich binden, halten und selbst stärken!"
Der Vortrag im Rahmen des "Kärntner Bündnis gegen Depression" am 12.11.2008 im Seminarraum des Kulturhauses Latschach war sehr gut besucht.

Ca. 40 interessierte Damen und Herren kamen zu diesem aktuellen Themenabend, welcher von Dr. Siegfried Kreiner präsentiert wurde, um wertvolle Informationen mit nach Hause nehmen zu können. In der Hauptschule Finkenstein findet am 10.12.08 vormittags auch im Rahmen des "Kärntner Bündnis gegen Depression" ein Vortrag zu diesem Thema statt!
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In geselliger Atmosphäre wurde im Anschluss an den Vortrag noch diskutiert |
In der „Gesunden Gemeinde“ Obervellach wurde am 13. November im Gasthof Kirchenwirt, die interessante Veranstaltungsreihe „Kärntner Bündnis gegen Depression“ durchgeführt. Der Psychologin Maga. Michaela Lingitz ist es in ihrem Vortrag gelungen, einen breiten Überblick über die Erkennungsmerkmale von Depressionen zu geben. Ebenso zeigt sie auf, welche Möglichkeiten Betroffene, aber auch Angehörige und Freunde haben, um Menschen in dunklen Zeiten zu unterstützen und ihnen zu helfen. Im Anschluss an den Vortag wurde noch intensiv über bewegende Fragen diskutiert und die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches wurde genutzt. Einstimmig waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber:“ Es muss noch viel mehr über die Depression geredet und informiert werden.“
Der anwesende Bürgermeister Dr. Pacher unterstrich die Wichtigkeit dieses Projektes „Kärntner Bündnis gegen Depression“, betonte weiters die wertvolle langjährige Arbeit des Familienforum Mölltals, die dazu beigetragen hat, dass über so wichtige Themen wie die „Depression“ in der Offenheit, wie heute gesprochen werden kann.
Von der Vertreterin des „Gesundheitslandes Kärnten“, Leiterin der Familienberatungsstelle von FamiliJa, Kornelia Eisank, wurde das „Kärntner Bündnis gegen Depression“ vorgestellt, ebenso über die vielfältigen Beratungs- und Therapieangebote im Mölltal informiert.
"Große Anerkennung gilt dem Verein "Gesundheitsland Kärnten" mit Gesundheitsreferent Dr. Peter Kaiser und Sozialreferentin Mag. Nicole Cernic, die diese wertvolle Aktion Kärnten weit durchführen", so Kornelia Eisank.
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Das interessierte Publikum in Afritz am See |
DGKP Günter Weitzel informierte die zahlreich erschienen Zuhörerinnen und Zuhörer über die unterschiedlichen Erscheinungsformen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten einer Depression.
Das interessierte Publikum in Afritz am See„Depression ist die Erkrankung der –losigkeiten, Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit etc“, erklärte Herr Weitzel „und leider empfinden viele Menschen, die unter einer Depression leiden, diese Erkrankung noch immer als Schande“ so der Vortragende weiter. Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang, dass es jeden und jede treffen kann und dass eine Depression heilbar sein kann, wenn man sie früh genug erkennt und sich auch professionelle Hilfe holt. Schwierig wird es dann, wenn sich die Depression hinter körperlichen Symptomen versteckt.
Im Rahmen des Projektes "Kärntner Bündnis gegen Depression" wurde am 19. November in der Gemeinde St. Jakob im Ros. der Vortrag "Wege aus der Dpression: Bewältigung depressiver Krisen und vorbeugende Maßnahmen" durchgeführt.
Der Referent, Mag. Dr. Siegfried Kreiner, informierte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher über die Ursachen, Symptome und Risiken einer Depression und wies in diesem Zusammenhang auch auf die Häufigkeit dieser Erkrankung hin - 400.000 Österreicherinnen und Österreicher sind bereits von einer depressiven Störung betroffen, davon 2/3 Frauen. Es gibt mehr Todesfälle durch Suizid (1.500 Suizide / Jahr) als durch Verkehrsunfälle.

Wobei bei den Suizidfällen die Männer mit 2/3 die Mehrheit stellen. Man spricht auch von der Krankheit des 20./21 Jahrhunderts - die Zunahme an Stresssoren, steigende Trennungs- und Scheidungsraten, beruflicher Druck, steigender Konsum von Medikamenten und Genussgiften, wie auch die Missachtung biolog. Rhythmen können Auslöser sein.
Anschließend fand noch eine rege Diskussion statt, wo Fragen und Anliegen "behandelt" wurden.
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Im Publikum: Arbeitskreisleiterin Roswitha Essl und "Gesunde Gemeinde" Sachbearbeiterin Karin Buchacher |
In der „Gesunden Gemeinde“ Kirchbach informierte Dr.in Barbara Sabene-Kristler im Rahmen des „Kärntner Bündnis gegen Depression“ über Depressionen im Kinder- und Jugendalter, Verstehen, Erkennen und Vorbeugen.
Im Publikum: Arbeitskreisleiterin Roswitha Essl und "Gesunde Gemeinde" Sachbearbeiterin Karin BuchacherDepressionen können in jedem Alter auftreten, das ist eine wichtige Erkenntnis. Ebenso wichtig ist es, zu wissen, dass die Symptome und Erscheinungsbilder bei Kinder und Jugendlichen anders sind als bei Erwachsenen. Dr.in Sabene-Kristler erklärte anhand praktischer Beispiele wie Kinder und Jugendliche oft die Depression über Ängste oder Aggressionen ausleben, dass das ruhige, angepasste und brave Kind oftmals an einer nicht erkannten depressiven Stimmung leidet, die sich unbehandelt oft in eine schwere Erkrankung verschleppen kann. Die Vortragende gibt zahlreiche Tipps für Eltern und Menschen die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten: Zur Vorbeugung gehört, den Kindern dabei helfen einen stabilen Selbstwert aufzubauen, sie müssen Selbstwirksamkeit erfahren und emotionale sowie soziale Kompetenzen stärken. Zuhören, gemeinsam Lösungen finden und Werkzeuge für eine gute Problemlösung mitgeben, sind weitere wichtige Pfeiler um die seelische Gesundheit unserer Kinder zu fördern und zu stärken. Im Anschluss an den Vortrag wurde angeregt diskutiert und Dr.in Sabene-Kristler beantwortete noch viele Fragen.
Unter diesem Titel stand der Vortrag in der "Gesunden Gemeinde" Gitschtal im Rahmen des "Kärntner Bündnis gegen Depression". Herr DSA Manfred Siebenhofer, Mitarbeiter von promente Kärnten, erläuterte eindrucksvoll, wie sich Depressionen bemerkbar machen und wie man dieser Krankheit entkommen kann.

Eine der wesentlichen Botschaften dieses Informationsabends war es, nicht wegzuschauen, sondern zu helfen, wenn man merkt, dass jemand Hilfe benötigt! Die Zuhörerinnen und Zuhörer nutzten auch wieder die Gelegenheit, Fragen an den Experten zu richten und das Feedback der Anwesenden war äußerst positiv!
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Die Zuhörerinnen und Zuhörer beim Vortrag in Dellach |
„Bis zu 200 Millionen Menschen weltweit leiden an einer Depression.“ Mit dieser eindrucksvollen Zahl begann DGKS Günther Weitzel seinen interessanten Vortrag.
Weitzel informierte über Häufigkeit, Erscheinungsform und Symptome einer Depression. Im Mittelpunkt des Referates stand aber die Frage, die auch gleichzeitig Titel des Vortrages war, wie für Betroffene ein „Befreiung aus dem Tief“ möglich ist. Zahlreiche Tipps und Hilfestellungen wurden in diesem Zusammenhang den Zuhörerinnen und Zuhörern nähergebracht.
Am 23. Jänner fand in der "Gesunden Gemeinde" St. Stefan im Gailtal der Vortrag mit dem Titel "Die Loslösung aus dem Seelentief" im Rahmen des "Kärntner Bündnis gegen Depression" statt.

Ausschussobfrau GR Gallautz mit der Vortragenden, Frau DGKS Alexandra Huber-UdermannNach einer kurzen allgemeinen Einführung in Bezug auf das Projekt, ging die Vortragende auf die Erklärung des Begriffs "Depression" ein und beschrieb verschiedene mögliche Ursachen dieser Erkrankung.
Das Sichtbarmachen der "Kopfbewohner", also des "Verbündeten" oder "Schurken", die wir in verschiedenen Lebensphasen in uns empfinden, bildete einen weiteren Schwerpunkt dieser Veranstaltung. Als Abschluss wurden den Zuhörerinnen und Zuhörern folgende Affirmationen nähergebracht:
- Du allein bestimmst dein Verhalten
- Du allein bestimmst deine Gedanken
- Du allein bestimmst deine Gefühle
- Du allein bestimmst über deinen Körper