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Vergessen und überfordert: Kinder von psychisch Kranken


Maria FISCHER *, Sabine GERSTER **

* HPE-Tirol, 6020 Innsbruck, Müllerstraße 47

** PSP Tirol, 6020 Innsbruck, Anichstraße 13


 

Ausgangslage

Nachdem sich Ende der 70-er Jahre des letzten Jahrhunderts die erwachsenen Angehörigen von Menschen mit einer psychischen Erkrankung in Selbsthilfegruppen zusammenschlossen und begannen, ihre Interessen zu vertreten, wurde man erst etwa 20 Jahre später in Europa auch auf die Kinder als Angehörige aufmerksam [4, 12, 20-22]. Mattejat [20], der früh in der Fachliteratur mit Remschmidt dazu publizierte, fand schon ab ca. 1930 vereinzelt erste Arbeiten über die Situation der Kinder von psychisch Erkrankten, aber erst ab Mitte der 90er Jahre wurden erste Hilfs- und Unterstützungsangebote als regionale Einzelinitiativen gestartet. Die Niederlande und nordische Länder waren dabei Vorreiter in Europa. 2005 gab Beeck in einer Infobroschüre und auf einer preisgekrönten Homepage eine Übersicht über verschiedene Angebote für junge und erwachsene Kinderangehörige in der Bundesrepublik Deutschland. In Österreich ist noch kein derartiges Angebot zu finden, zwei Einzelinitiativen sind aber erwähnenswert: Peter Stöger [36, 37], der sich schon seit etwa 10 Jahren schwerpunktmäßig mit Kindern psychisch kranker Eltern beschäftigt  und der AKS (Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin) in Vorarlberg, der seit etwa 3 Jahren eine Gruppe für Angehörige Kinder anbietet [15]. Zum sozialpsychiatrischen Versorgungsstandard gehört die Miteinbeziehung von Kindern in Familien mit psychisch erkrankten Menschen leider noch nirgends. Auch in den Psychiatriereformen der letzten Jahrzehnte wurden die Kinder ‚vergessen’. Dabei ist schon lange bekannt, dass Kinder aus Familien mit schwerer psychischer Erkrankung ein erhöhtes Risiko haben, später selbst unter psychischen Störungen zu leiden oder anderweitige psychosoziale Probleme mit ihrem Leben haben und deshalb überdurchschnittlich häufig in Psychotherapien Hilfe suchen. Für Kinder in unterschiedlichsten Belastungssituationen gibt es bereits einschlägige Angebote, das Problem der Stigmatisierung rund um psychiatrische Erkrankungen ist auch für davon betroffene Kinder ein Hemmschuh. Über psychische Erkrankungen wird in den allermeisten Familien nicht gesprochen und so bleiben die Kinder mit ihren Sorgen allein.

 

Lebenssituation von Kindern psychisch erkrankter Eltern:

Mattejat [20, 21] fasste zur Lebens- und Belastungssituation von Kindern psychisch kranker Eltern Berichte aus drei Forschungsbereichen zusammen: High-risk-Forschung, genetische Studien und sozialpsychiatrische und familientheoretische Untersuchungen. Auch wenn die Belastungen in jedem Einzelfall unterschiedlich aussehen, finden sich doch etliche Gemeinsamkeiten in den Lebenssituationen von Kindern mit schwer oder langzeitig psychisch erkrankten Eltern, wie sie von verschiedenen Autoren und in Selbstzeugnissen erwachsener Kinder beschrieben wurden [z.B. 1, 2, 5, 7, 8, 11, 13, 14, 16, 18, 19, 28, 29, 31-33, 36, 37, 39, 41-44].

 

Die fehlende Orientierungsmöglichkeit der Kinder durch das Erleben der psychiatrischen Krankheitssymptome ist für viele ein zentraler verunsichernder Belastungsfaktor. Jeder Realität entbehrende Wahninhalte und Drohungen der kranken Elternteile, ihre rasch wechselnden Ideen und Informationen führen zu massiver Verunsicherung und Verwirrung der in beiden Fällen uninformierten und allein gelassenen Kinder. Durch die extremen Stimmungsschwankungen der Erkrankten kommt es zu völlig unterschiedlichen und unberechenbaren Reaktionen auf ein und dasselbe Verhalten der Kinder. Und ihre Angst im Zusammenhang mit Selbstmorddrohungen der Eltern begleitet sie oft noch ihr restliches Leben. Wenn Kinder die Auswirkungen von suizidalem Verhalten oder von Zwangseinweisungen miterleben, hinterlässt das in ihnen auch Traumatisierungen mit allen psychischen und körperlichen Folgeerscheinungen. Aufgrund ihres egozentrischen Weltbildes (Kinder sehen sich bis zum etwa achten Lebensjahr im Zentrum des Geschehens) beziehen Kinder das durch die Krankheit geprägte Verhalten des Elternteils oft auf sich selbst, fühlen sich dafür verantwortlich und plagen sich mit intensiven Schuldgefühlen. Unrealistische kindliche Machtphantasien und mystisches Denken lassen Kinder aber auch glauben, sie könnten durch Besserung ihres eigenen Verhaltens oder durch ihre Wünsche den heilen Ausgangszustand wieder herstellen. Viele dieser Kinder wissen nicht, dass ihr Vater / ihre Mutter krank ist oder können sich darunter auch nichts vorstellen, wenn sie nicht kindgerecht informiert werden. Mangelnde Krankheitseinsicht des betroffenen Elternteils und das Nicht-wahrhaben-wollen dieser Realität verhindern ein offenes Gespräch mit den Kindern. Wegen der noch immer verbreiteten Tabuisierung psychischer Erkrankungen in unserer Gesellschaft setzen oft auch die Erkrankten selbst alles daran, dass niemand Außenstehender von der Erkrankung erfahren darf. Das sowohl nach innen als auch nach außen bestehende Kommunikationsverbot wird den Kindern dezidiert vermittelt oder von ihnen atmosphärisch rasch erfasst und strikt eingehalten. In der Folge sind viele Familien mit psychisch Erkrankten gesellschaftlich isoliert und leben zurückgezogen, was den Kindern noch zusätzlich die Möglichkeit nimmt, korrigierende Erfahrungen zu machen oder sich anderen Menschen anzuvertrauen..

 

Die Erfüllung der physiologischen Grundbedürfnisse (Nahrung, Kleidung, Wohnung) ist für die Kinder nicht immer gegeben. Sie erleben dann auch deutliche Verwahrlosung, Vernachlässigung und Missbrauch durch den erkrankten Elternteil, der krankheitsbedingt oft nur mit sich selbst beschäftigt ist. Viele Kinder müssen durch die Situation zu Hause auf ihre kindliche Entwicklung, die Unbeschwertheit und das Gefühl, sich fallen lassen zu können verzichten. An diese Stelle treten die Übernahme von Verantwortung und Kontrolle, Kinder schlüpfen in die Rolle, die der kranke Elternteil nicht ausfüllt, oder werden zum Partnerersatz für den ‚gesunden’ Elternteil - es kommt zur sog. Parentifizierung, und die Kinder wirken häufig schon früh älter, ernster und reifer als Gleichaltrige.

 

Der in der frühen Kindheit stattfindende Aufbau der Beziehungssicherheit (Bindung) ist bei Kindern psychisch erkrankter Eltern oft gestört, da es einerseits zu wiederholten Trennungen kommt (z.B. durch Klinikaufenthalte, durch Fremdunterbringung in Heimen oder Pflegefamilien, durch krankheitsbedingte Scheidung der Eltern) und andererseits, weil der betroffene Elterteil aufgrund seiner eigenen Defizite dem Bedürfnis seines Kindes nach Nähe und Beziehungsstabilität nicht nachkommen kann. Folgen für die Kinder sind massive Trennungsängste und Schwierigkeiten, vertrauensvolle Beziehungen zu knüpfen und aufrecht zu erhalten. Das Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit, nach Aufmerksamkeit und Geborgenheit kann vom erkrankten Elternteil nicht, dafür aber oft - falls vorhanden - vom ‚gesunden’ Elternteil befriedigt werden. Dieses Gefühl des Getragenwerdens ist die Basis für den Aufbau eines stabilen Selbstkonzeptes. Erhalten diese Kinder zu wenig emotionale Spiegelung und Bestärkung, wird die Entwicklung ihrer eigenen Identität behindert. Diese Kinder entwickeln ein feines Gespür für Stimmungen anderer, werden zwar sehr einfühlsam, neigen aber besonders dazu, anderen alles recht machen zu wollen. Ein vages Selbstkonzept und fehlendes Gefühl einer eigenen Identität prädestinieren diese Kinder später oft selbst für erhöhte Anfälligkeit gegenüber  psychosozialen Belastungsfaktoren jeder Art. [5]

 

Das krankheitsbedingte oft bizarre Verhalten oder auffallende Äußere von psychisch erkrankten Menschen löst in deren Kindern häufig massive Schamgefühle aus, nicht selten werden sie in ihrem sozialen Umfeld auch damit gehänselt. Die Kinder erleben dadurch starke Loyalitätskonflikte: Sie sind hin und her gerissen zwischen Loyalität zu den eigenen Eltern und Distanzierung zu ihnen aus Scham [21]. Dieser Konflikt spitzt sich im Jugend- und jungen Erwachsenenalter dieser Kinder zu, wenn Themen der Ablösung und Hinterfragen der Verantwortlichkeiten wichtige Themen werden. Besonders Einzelkindern fällt es schwer, aus der schon gut bekannten Rollenumkehr auszusteigen, die Alleinverantwortlichkeit für den erkrankten Elternteil aufzugeben und sich bewusst und ohne Schuldgefühle ein eigenes Leben aufzubauen.

 

Das Ausmaß der negativen Auswirkungen elterlicher psychischer Erkrankung ist nicht so sehr an ein bestimmtes Krankheitsbild gebunden. Laut Mattejat [21] hängen die negativen Auswirkungen psychischer Erkrankung auf die Familie und die Kinder wesentlich davon ab, wie gut die/der Erkrankte selbst seine Erkrankung bewältigt. Wie Remschmidt und Mattejat [28] zusammenfassend betonen, sind die Auswirkungen auf die Kinder umso schwerwiegender, je jünger die Kinder sind, je intensiver sie in die Symptomatik des kranken Elternteiles einbezogen werden und je mehr die kompensatorische Funktion eines stabilen gesunden Elternteiles fehlt.

 

Wie können nun die Leiden und Belastungen der Kinder von außen erkannt werden? Kinder zeigen zwei typische, scheinbar entgegengesetzte Reaktionen: Das eine Kind wählt den Weg der Anpassung und des ‚Bravseins’, sein angepasstes und unauffälliges Verhalten würde von außen bei niemandem eine Vermutung über die belastende Situation daheim aufkommen lassen. Das andere Kind hingegen macht auf sich aufmerksam, wodurch unter Umständen der Verdacht entsteht, dass das Kind in irgendeiner Weise in Not ist. Hilfe oder Unterstützung sind dennoch nicht gesichert. Als Erwachsene versuchen viele dieser Kinder später mit fremder Hilfe z.B. in Psychotherapien das schwierige oder traumatisierende Erlebte zu verarbeiten und neue stabilisierende Beziehungserfahrungen zu machen.

 

Die Kinder in Familien mit psychisch Kranken bringen eine genetisch bedingte erhöhte Verletzbarkeit (Vulnerabilität) mit und sind zusätzlich durch viele psychosoziale Faktoren belastet und tragen aus einer Kombination von beidem ein höheres Risiko einer gestörten psychischen Entwicklung [21, 23]. Heranwachsende Kinder quält deshalb oft lange die Frage nach dem Erkrankungsrisiko für sich selbst und eigene spätere Kinder. Aus dem ganzheitlichen Blickwinkel gesehen müssen aber auch die gesund erhaltenden Ressourcen vieler Kinder im Sinne neuerer Resilienzforschung gesehen werden [26, 33]. Erwähnenswert sind auch die speziellen Fähigkeiten, die sich diese Kinder aneignen: z.B. eine hohe Selbständigkeit, großes Verantwortungsbewusstsein, eine überdurchschnittliche Fähigkeit zum Krisenmanagement und ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen in andere Menschen. Diese besonderen Fähigkeiten und Ressourcen können im Sinne der ressourcenorientierten Unterstützung ein Ausgangspunkt für Hilfsangebote für die Kinder sein.

 

Was brauchen Kinder psychisch erkrankter Eltern?

Einiges kann die Familie selbst zur optimalen Bewältigung ihrer belasteten Situation tun [21, 9]. Vorrangig ist für alle gute Information über die Erkrankung und ihre Behandlungsmöglichkeiten [38], was Aufgabe von behandelnden Fachleuten und Mitarbeitern sozialpsychiatrischer Dienste wäre, aber häufig von den Angehörigen erst mit Nachdruck eingefordert werden muss. Eine möglichst gute körperliche und seelische Verfassung aller Familienmitglieder und gute eigene Bewältigung der psychischen Erkrankung durch die/den Betroffene(n) sind weitere positive Faktoren. Selbsthilfegruppen für Betroffene und Angehörige bieten eine gute Möglichkeit, eigenes Handeln zu reflektieren und zu relativieren und gegenseitig von verschiedenen Erfahrungen anderer zu lernen. Die Erziehungssicherheit der Eltern sollte unterstützt werden, wobei die meisten Familien dankbar sind für eine stärkende Mitwirkung durch die behandelnden und andere Fachleute [34]. Dabei darf die sehr verbreitete Angst der Eltern (besonders der Mütter) vor einem Verlust der Kinder durch Entzug des Sorgerechts bei Bekanntwerden von krankheitsassozieierten Problemen mit der Kindererziehung nicht außer Acht gelassen werden [34]. Nicht alle Probleme der Kinder sind Folge der psychischen Erkrankung in der Familie und Kinder können bei entsprechender Information und einem guten sozialen Beziehungsnetz viele Schwierigkeiten ohne Beeinträchtigung verkraften. Daher ist es wichtig, dass sich die Familie nicht zurückzieht, sondern offen mit dem Problem umgeht und besonders auch den Kindern Kontakte zu anderen Menschen ermöglicht und fördert, sodass sie verlässliche Beziehungen zu mehreren Erwachsenen aufbauen und gute Gleichaltrigenkontakte pflegen können. Kinder sind belastbar, wenn sie verstehen, was los ist - daher sollten sie jederzeit die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und kurze, aber kindgerechte verständliche Antworten zu bekommen. Für den psychisch kranken Menschen und besonders für die Kinder ist wichtig, organisatorische Fragen in relativ guten Zeiten zu planen, z.B. welche Hilfen sind in der Familie durch welche Personen nötig und hilfreich, wie kann eine mögliche Kontinuität des gemeinsamen Lebens für die Kinder auch während der Krankheitsphasen oder stationärer Aufenthalte gewährleistet sein? Dabei ist an alle Angebote unseres Sozialstaates zu denken, z.B. FamilienhelferInnen.  

 

Kinder, deren Familien nicht imstande sind, ihnen ein „Netz und einen Boden“ [2, 3] in der angegebenen Weise zu bieten und die bereits mehrfach Schlimmes miterleben mussten und allein gelassen sind, benötigen verstärkt spezielle präventive und therapeutische Hilfsangebote, z.B. in verschiedenen Gruppensettings. Diese können von Fachleuten oder von erwachsenen Kindern initiiert und angeboten werden, wobei sich die Organisation und Gestaltung an den ersten bereits vorhandenen Angeboten orientieren können [z.B. 3, 6, 15, 22, 24, 25, 27, 30, 35, 40]. Kindgerechte Information auf drängende Fragen, Begegnung und Austausch mit ähnlich betroffenen Kindern, spielerische Verarbeitung von dramatischen Erlebnissen und unbeschwerte Spielstunden in sicherer Umgebung, von einfühlsamen verlässlichen Bezugs- und Ansprechpersonen begleitet, ermöglichen den Kindern, Traumatisches zu verarbeiten, in ihren Ressourcen gestärkt zu werden und zunehmend kompetenter mit ihrer Belastungssituation umzugehen und späteren negativen Folgen vorzubeugen. Ein großes Zugangshindernis der betroffenen Kinder zu diesen hilfreichen präventiven Angeboten stellt die dafür erforderliche Zustimmung und Einwilligung beider Elternteile dar, die häufig gerade in den für die Kinder oft besonders schwierigen Situationen ihre Schwierigkeiten nach außen hin verheimlichen und keine „Einmischung“ von außen wollen [17].

 

Heute sind es vor allem erwachsene Kinder von psychisch erkrankten Eltern, die ihre frühen schrecklichen Erlebnisse in immer mehr entstehenden Gesprächsgruppen oder mit psychotherapeutischer Hilfe zu bearbeiten und zu bewältigen versuchen. Möglicherweise bilden sie aus eigener leidvoller Erfahrung eine zukünftige Lobby für die heute noch unmündigen ähnlich betroffenen Kinder.

 

Schlussfolgerungen:

Obwohl das Problembewusstsein in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat [4, 10, 12], sind unterstützende Angebote von psychiatrischen Fachleuten für die von psychischer Krankheit eines Elternteils betroffenen Familien und eigene Hilfsangebote für besonders belastete Kinder bei uns noch rar. In Zeiten knapper Bundes-, Landes- und Kommunalhaushalte wird sich die Situation auch nur auf Druck engagierter Erwachsener ändern, die das Recht auf psychische Gesundheit ihrer Kinder einfordern und der Sozialpolitik die geringeren Investitionskosten für Präventivprogramme als später entstehende Folgekosten vor Augen hält. Die Ausführungen in dieser Arbeit mögen uns zum Aktivwerden aufrütteln!

 


LITERATUR:

[1] Baumann K.K.: „Ver-rückte Kindheit“. Probleme und Hilfemöglichkeiten bei Kindern psychisch erkrankter Eltern. Tectum Verlag, Marburg (2000)

 

[2] Beeck K.: Ohne Netz und ohne Boden. Situation Kinder psychisch kranker Eltern. Infobroschüre. Eigenverlag, Berlin (2004)

 

[3] Beeck K.: Netz und Boden. Unterstützung für Kinder psychisch kranker Eltern. Infobroschüre. Eigenverlag, Berlin (2005)

 

[4] Bohus  M.: Kinder psychisch kranker Eltern. Eine Untersuchung zum Problembewusstsein im klinischen Alltag. Psychiatrische Praxis Vol: 25 (3), 134-138 (1998)

 

[5] Deneke C.: Psychosoziale Probleme von Kindern psychisch kranker Eltern. pro familia magazin, 4: 5-7 (1995)

 

[6] Dierks H.: Präventionsgruppen für Kinder psychisch kranker Eltern im Schulalter („Auryngruppen“). Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, H. 50: 560-568 (2001)

 

[7] Gerster S.: Kinder von psychisch kranken Eltern. Über die Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder und die Versorgungssituation in Tirol. Diplomarbeit Akademie für Sozialarbeit in Innsbruck (2003)

 

[8] Gundelfinger R.: Wie erleben Kinder die psychische Erkrankung eines Elternteils? pro juventute, 1: 4-7 (1995)

 

[9] Gundelfinger R.: Welche Hilfen brauchen Kinder psychisch kranker Eltern? Kindheit und Entwicklung, Heft 6, 147-151 (1997)

 

[10] Hänni Y.: Informierte Eltern, sensibilisierte Fachleute. Pro juventute, 1: 8-9 (1995)

 

[11] Hänni Y., M. Wüthrich: Was ist los mit meiner Mutter? Diplomarbeit an der Schule für Soziale Arbeit Zürich (1992)

 

[12] Heim S.: ... und (k)ein Platz für Kinder? Ein „blinder Fleck“ der Angehörigenarbeit in der Psychiatrie. Institut für soziale Arbeit (Hrsg.): Kinder psychisch kranker Eltern zwischen Jugendhilfe und Erwachsenenpsychiatrie. Münster, 73-76 (2001)

 

[13] Hipp M.: Handout zur Fachtagung des AKS „Kleine Angehörige - große Sorgen?“ am 10.06.2002 in Götzis (2002) 

 

[14] Jun G.: „Meine Mutter ist sehr anders ...“ In: Schneider D., G. Tergeist (Hrsg.): Spinnt die Frau? Psychiatrie-Verlag Bonn, 122-133 (1993)

 

[15] Kerler S.: Kiesel - (Kinder von Eltern mit Seelischen Leiden) Gruppe. Infobroschüre des Arbeitskreises für Vorsorge- und Sozialmedizin Vorarlberg, Götzis (2002)

 

[16] Knuf A.: „Mit meiner Mutter stimmt etwas nicht“. Die vergessenen Kinder psychisch Kranker. Psychologie Heute 6: 34-39 (2000)

 

[17] Kretzer D., M. Gerhard: Das Wohl der Kinder und das Recht der Eltern. Soziale Psychiatrie Nr. 47 (1989)

 

[18] Laucht M., G. Esser, M.H. Schmidt: Psychisch auffällige Eltern: Risiken für die kindliche Entwicklung im Säuglings- und Kleinkindalter. Zeitschrift für Familienforschung 4: 22-48 (1992)

 

[19] Lohr M.: “Direkt an der Hauptstrasse”. Soziale Psychiatrie 27: 4-7 (2003)

 

[20] Mattejat F.: Kinder psychisch kranker Eltern im Bewusstsein der Fachöffentlichkeit - eine Einführung. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 50: 491-497 (2001a)

 

[21] Mattejat F.: Kinder mit psychisch kranken Eltern. Was wir wissen, und was zu tun ist. In: Mattejat F., B. Lisofsky (Hrsg.) (2001): “…nicht von schlechten Eltern. Kinder psychisch Kranker“. 3. Aufl. Psychiatrie-Verlag, Bonn (2001b)

 

[22] Mattejat F., B. Lisofsky (Hrsg.): “…nicht von schlechten Eltern. Kinder psychisch Kranker“. 3. Aufl. Psychiatrie-Verlag, Bonn (2001)

 

[23] Meyer C., F. Mattejat, U. König, P. Wehmeier, H. Remschmidt: Psychische Erkrankung unter mehrgenerationaler Perspektive: Ergebnisse aus einer Längsschnittstudie mit Kindern und Enkeln von stationär behandelten depressiven Patienten. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, H. 50: 525-536 (2001)

 

[24] Munk B.: Providing Integrated Treatment for Parent/Infant Dyads at Risk because of Parental Emotional and Mental Illness. Zero to Three. Band 13, Heft 5, 29-35 (1993)

 

[25] Ostman M., L. Hansson: Children in families with a severely mentally ill member. Prevalence and needs for support. Social psychiatry and psychiatric epidemiology, Vol: 37 (5): 243-248 (2002)

 

[26] Pölkki  P., SA. Ervast, M. Huupponen: Coping and resilience of children of a mentally ill parents. Social work in health care, Vol 39 (1-2) 151-163 (2004)

 

[27] Pitman E., S. Matthey: The SMILES program: a group program for children with mentally ill parents or siblings. The American journal of orthopsychiatry, Vol: 74 (3); 383-388 (2004)

 

[28] Remschmidt H., F. Mattejat: Kinder psychotischer Eltern. Hogrefe-Verlag, Göttingen. (1994a)

 

[29] Remschmidt H., F. Mattejat: Kinder psychotischer Eltern - eine vernachlässigte Risikogruppe. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 8: 295-299 (1994b)

 

[30] Sargent KL.: Helping children cope with parental mental illness through use of children’s literature. Child welfare; Vol 64 (6): 617-628 (1985)

 

[31] Schone R., S. Wagenblass: Wenn Eltern psychisch krank sind. Kindliche Lebenswelten und institutionelle Handlungsmuster. Votum Verlag, Münster (2002)

 

[32] Siamro F.: Der lange Weg nach Hause. Erfahrungen als Kind einer psychisch kranken Mutter. Soziale Psychiatrie 27: 15-17 (2003)

 

[33] Sollberger D.: Psychotische Eltern – verletzliche Kinder. Identität und Biografie von Kindern psychisch kranker Eltern. Sozialpsychiatrische Texte Nr. 3 (2000)

 

[34] Sommer R., P. Zoller, W. Felder: Elternschaft und psychiatrische Hospitalisation. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 50: 498-512 (2001)

 

[35] Staets S., M. Hipp: KIPKEL – ein interdisziplinäres ambulantes Präventions-projekt für Kinder mit psychisch kranken Eltern. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 50: 569-579 (2001)

 

[36] Stöger P.: Übersehen und vernachlässigt: Kinder psychisch kranker Eltern. Psychosoziale Umschau H. 2, 8-10 (1996a)

 

[37] Stöger P.: Auch Kinder sind Angehörige. HPE-Artikel (1996b)

 

[38] Stöger P.: Informationsbroschüre:„Wenn ein Vater oder eine Mutter psychische Probleme hat – Wie geht es dann den Kindern?“ VIP-Verlag, Innsbruck   (o.J.)

 

[39] Trachsler D.: Leben mit einer psychisch kranken Mutter. pro juventute 1: 2-3 (1995)

 

[40] Van de Lindt S.: Präventive Betreuungsangebote in den Niederlanden. pro juventute, 1: 10-13 (1995)

 

[41] Wagenblass S.: Biografische Erfahrungen von Kindern psychisch kranker Eltern. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 50: 513-524 (2001)

 

[42] Wagenblass S.: Wenn Eltern in ver-rückten Welten leben … Die Entdeckung der Kinder psychisch kranker Eltern als betroffene Angehörige. Soziale Psychiatrie 27: 8-11 (2003)

 

[43] Wüthrich C., F. Mattejat, H. Remschmidt: Kinder depressiver Eltern. Kindheit und Entwicklung, Band 6, 141-146 (1997)

 

[44] Zingler U.: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm? Psychiatrieerfahrene Mütter und ihre Kinder – Ein Erfahrungsbericht. Soziale Psychiatrie 27: 18-21 (2003)

 


Der Originaltext dieses Artikels wurde in der Zeitschrift Neuropsychiatrie publiziert und ist als pdf-Datei erhältlich. Kürzungen erfolgten mit dem Einverständnis der Autorinnen.


nach oben Druckversion dieser Seite Letzte Änderung am  22.08.2008, AutorInnen: Für den Inhalt verantwortlich: H. Sulzenbacher


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