Impressum

Arbeitskreis: Gestärkt aus Krisen herausgehen


Unser seelisches Gleichgewicht wird täglich auf die Probe gestellt: wir sind mit verschiedensten Anforderungen - in Familie und Freundeskreis, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, in der Gesellschaft - konfrontiert, das hohe Lebenstempo und große Erwartungen setzen Menschen zunehmend unter Druck.
Lebensfreude hat mit Intensität/Einlassen zu tun. Diese Parteilichkeit für Leben und Intensität führt auch zu krisenhaften Entwicklungen. Krisen stärken. Lebensfreude kann als ausreichend gelungene Integration von schrecklichen Entwicklungen, Scheitern gesehen werden. Und dann führt die Krise letztendlich zu aufregend-intensivem Leben.

Referent:
DSA Dr. Gottfried Gabriel, Lehrender in Sozialarbeit, Supervisor, Psychotherapeut

Termin und Ort:
Freitag, 25. Jänner 2013, 15.00 - 18.00 Uhr (inkl. 30 Min. Pause)
Tagungshaus Wörgl, Brixentalerstr. 5, 6300 Wörgl

Anmeldung erforderlich. TeilnehmerInnenzahl begrenzt. Beitrag: 25,-- €

Veranstalter:
Tagungshaus Wörgl und pro mente tirol gemeinsam mit dem Tiroler Bündnis gegen Depression



Informationsstand: Gesundheitstage für SeniorInnen



Kostenlose Information und Beratung für Betroffene und Angehörige

Termin und Ort:
Mi., 17. und Do., 18. April 2013
09.00 - 16.00 Uhr
Rathausgalerien, Innsbruck

Mitwirkende:
pro mente tirol, Zentrum für Ehe- und Familienfragen, Telefonseelsorge, start pro mente - Sozialtherapeutische Arbeitsgemeinschaft Tirol, Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter - HPE Tirol, "Der Brunnen" im DEZ, Psychiatriekoordinator des Landes Tirol gemeinsam mit dem Stadtmagistrat Innsbruck - Referat für Frau, Familie, SeniorInnen



Kamingespräch: Burn-out - Eine Modeerkrankung?



Psychotherapeutin im Gespräch mit einem Betroffenen

Das „Burn-out-Syndrom“ ist schon seit mehr als 2000 Jahre bekannt und wird sogar in der Bibel beschrieben. In den alten Lehrbüchern wurden diese Erkrankungszustände als „Erschöpfungsdepression“, „Überlastungsdepression“ oder „Eliasmüdigkeit“ bezeichnet. Der Begriff Burn-out bewirkte zwar einen Medienhype, welcher aber in der Alltagssprache defizitär gebraucht wurde, jedoch ist an dieser Entwicklung positiv, dass offener über psychische Gesundheitsprobleme gesprochen wird.

Voraussetzung für eine Burn-out-Entwicklung sind langandauernde übermäßige psychische und/oder körperliche Belastungssituationen, die die seelische Bewältigungsfähigkeit überfordern. Die Entstehung von Burn-out wird besonders durch das Zusammenspiel von belastenden Bedingungen im beruflichen Umfeld mit persönlichen Eigenschaften begünstigt.

Wichtig ist es, die Erkrankung rechtzeitig zu erkennen, ernst zu nehmen und unverzüglich professionelle Hilfe aufzusuchen. Eine Krankschreibung alleine ist kein Ersatz für eine Behandlung! Hat sich das Burn-out bereits zu einer Krankheit entwickelt, ist eine mehrmonatige Behandlung notwendig. Arbeiten jedoch dann Betroffene und ihr Umfeld in der Therapie entsprechend mit, kann diese psychische Erkrankung erfolgreich überwunden werden.

ReferentInnen:
Mag. Caroline Rimml, Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin, Mediatorin
Klaus Schwarz, ehemals Betroffener

Termin und Ort:
Donnerstag, 23. Mai 2013, 17.00 - 19.00 Uhr
pro mente tirol, Zentrum Landeck, Kreuzbühelgasse 5, 6500 Landeck

Die Zahl der TeilnehmerInnen ist auf 15 begrenzt, eine Anmeldung ist daher erforderlich.
Das Kamingespräch wird bei großem Interesse wiederholt.

Mehr Information und Anmeldung:

pro mente tirol, Zentrum Landeck
DSA Christoph Heumader
Kreuzbühelgasse 5, 6500 Landeck
Tel. (05442) 65 3 28
Email: heumader.c(at)gpg-tirol.at



Die seelenlose Gesellschaft - die Seele streikt, der Körper leidet


Vortrag und Diskussion

Die Zahl psychischer und psychosomatischer Erkrankungen steigt. Viele Menschen werden mit den Anforderungen des modernen Lebens, mit Leistungsdruck, Konkurrenz und zu hohem Tempo nicht mehr fertig. Sozialer Wandel, Überflutung durch mediale Reize, der Schrei nach immer mehr, immer schneller, immer besser, …, der Mensch und seine Psyche sind auf dieses „hochtourige Fahren“ nicht eingestellt. Mit der Zahl der gebotenen Möglichkeiten steigt der Anteil an ungelebtem Leben. Unser ich geht verloren, der Mensch verliert seine Autonomie. Eine „seelenlose Gesellschaft“ sieht Till Bastian aufscheinen. Im Vortrag analysiert er die Gründe und zeigt Auswege.

Referent:
Dr. Till Bastian, Arzt und Psychotherapeut an der psychosomatischen Fachklinik Wollmarshöhe, Schriftsteller

Termin und Ort:
Freitag, 7. Juni 2013, 19.30 Uhr
Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck

Es ist keine Anmeldung erforderlich. Beitrag: EUR 7,- / 5,- ermäßigt; mit Familien- oder Kulturpass.

Eine Veranstaltung des Fachreferats Gesellschaftspolitik und Ethik im Haus der Begegnung, des Tiroler Bündnisses gegen Depression und der pro mente tirol in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für Beziehungskompetenz in Familie und Organisation       



Aktion „Leben lieben“ zum Weltsuizidpräventionstag



10.9.2013, 11.00 bis 16.00 Uhr
dez - Marktplatz vor dem Eingang West


Viele kleine, ganz normale Dinge sind es offenbar, die das Leben lebenswert machen - gar nicht die großen Lebensereignisse oder Dinge, die viel Geld kosten. Diese Gründe, die das Leben lebenswert machen, in den Blick zu nehmen, haben Telefonseelsorge und Brunnen den Sommer über auf der facebook-Seite „Leben lieben“ aufgerufen. Die Ergebnisse werden am 10. September, dem Weltsuizidpräventionstag, zwischen 11 und 16 Uhr am Marktplatz beim Eingang West des Einkaufszentrums dez gemeinsam mit dem Tiroler Bündnis gegen Depression in einer fröhlichen Aktion präsentiert.



Vortrag: Depression betrifft die ganze Familie


Depressive Erkrankungen beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen mehr als andere Krankheiten. Im gemeinsamen Bemühen um Bewältigung des Alltags und um Behandlung der Erkrankung können Angehörige einen wichtigen Beitrag leisten, sie sind aber auch gefordert zu lernen, mit dieser Belastung umzugehen.

ReferentInnen:
Dr.in Gabriele Salvenmoser-Passin, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie
Mag.a Maria Fischer, Psychotherapeutin, Leiterin der Regionalgruppe Innsbruck des Vereins HPE - Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter

Termin und Ort
:
Donnerstag, 10. Oktober 2013, 19:00 bis 21:00 Uhr
Tagungshaus der Erzdiözese Salzburg, Brixentaler Straße 5, 6300 Wörgl

Es ist keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: HPE - Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter und pro mente tirol gemeinsam mit dem Bildungshaus Wörgl 



Selbstmanagement bei depressiven Erkrankungen



Fachtagung in Innsbruck
Freitag, 11. Oktober 2013, 13.45 Uhr
            
Selbstmanagement ist Ziel jeder therapeutischen Intervention. Dabei gilt es im Besonderen, auf die ersten Schritte im therapeutischen Prozess gezieltes Augenmerk zu legen: Klärung der Rahmenbedingungen, therapeutische Beziehung, Motivation zur Veränderung und Zielklärung. Selbstmanagementtherapie bietet darüber hinaus verschiedene psychologisch fundierte Strategien, um Patienten hinsichtlich der Prinzipien der Veränderung zu unterstützen. Langfristig geht es darum, die Betroffenen zur eigenständigen Bewältigung von Krisen und Problemen zu befähigen.
Weitere Themen sind der Stellenwert der Psychopharmakalogie und ein modernes Konzept der Kognitiven Verhaltenstherapie in der Behandlung bei verschiedenen affektiven Störungen.
                    
Teilnahmevoraussetzungen: Fach- und allg. ÄrztInnen mit PSY-Diplom, PsychiaterInnen, Klinische PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, MitarbeiterInnen im psychosozialen Bereich und Studierende im Psychotherapeutischen Propädeutikum.
Als Fortbildung anerkannt: ÖÄK, BÖP, ÖBVP.

Mehr Information:
pro mente tirol, Mag. Angela Ibelshäuser, Tel 0512 / 585129, eaad(at)promente-tirol.at.
Detailprogramm: hier downloadbar ....

Diese Veranstaltung findet statt im Rahmen des Projektes PREDI-NU, das von der Europäischen Union im Rahmen des Gesundheitsprogrammes gefördert wird.



Filmreihe: AusnahmeZustand


AusnahmeZustand: „Wer, wenn nicht wir selbst“, 5. - 7. November 2013 im Leokino Innsbruck

Di 5.11. 18.30 Uhr LEOKINO 1: KOPFSTAND
KopfstandSeine Absicht, einen Dokumentarfilm über die Psychiatrie in Steinhof und Franco Basaglia und dessen italienisches Projekt einer «offenen Psychiatrie» zu drehen, änderte der Regisseur Ernst Josef Lauscher zugunsten seines Spielfilms KOPFSTAND: Darin nimmt über ein Missverständnis, eine Kurzschlusshandlung - Unheilvolles seinen Anfang. „Wie einer rein zufällig mit dem Leben davon kam“ - ist der genaue Untertitel dieses in mehrfacher Weise außergewöhnlichen Films, der sich nicht damit zufrieden gibt, den jungen Protagonisten der plötzlich in der Psychiatrie landet, als Opfer der Umstände zu zeigen. In der Hauptrolle  besetzte Regisseur Ernst Josef Lauer den damals kaum bekannten Christoph Waltz. «Für mich war er der einzige, der diese Rolle spielen konnte: ein junger, ganz sperriger Typ, hochintelligent, der immer wissen wollte, wie und warum. Ich glaube, das ist bis heute über alle Rollen gleich geblieben.» Ein Film, nicht nur für Liebhaber von Christoph Waltz.
Österreich 1981; Regie & Buch: Ernst Josef Lauscher; Kamera: Toni Peschke; Musik: Karl Ratzer; DarstellerInnen: Christoph Waltz, Ingrid Burkhard, Bert Breit, Elisabeth Epp, Pavel Landovsky, Alfred Solm, Krista Posch, Heinz Petters u.a.; (35mm; Schwarzweiß; 102min).
Im Anschluss: Gespräch mit Patricia Gerstgrasser (Patientenanwältin VertretungsNetz), N.N.

Mi 6.11. 18.30 Uhr LEOKINO 1: SCHNUPFEN IM KOPF
Schnupfen im KopfIm Alter von 30 Jahren erhielt die Filmemacherin und Autorin Gamma Bak nach einem psychischen Zusammenbruch, die für ihr Leben weitreichende Diagnose: Psychose. Über acht Jahre hinweg, begann sie dann mit aufgezeichneten Gesprächen, Selbstinterviews, Videobriefen von Verwandten und Freunden, sowie Ausschnitten aus eigenen früheren Kurzfilmen, sich filmisch mutig mit ihrer Erkrankung auseinanderzusetzen. Sie schildert ihre Symptome, ihre Erfahrungen mit der medizinischen Behandlung und deren Auswirkungen, ihr Ringen um ihr Leben und gegen die, mit der Erkrankung verbundene, Stigmatisierung. Und wie Gamma Bak selbst dennoch sagt „zeigt der Film, dass ein angenehmeres, wie auch lebenswertes Leben doch möglich ist, trotz der Einschränkungen mit den Medikamenten, trotz der Einschränkung durch die Krisen“. Ein überaus sehenswerter Film, der übrigens bei der Berlinale  großen Publikumszuspruch erhielt und uns allen hilft, die Welt und die Probleme von psychotisch Erkrankten besser zu verstehen und den gesellschaftlichen Umgang damit zu hinterfragen.
Deutschland/Ungarn 2010; Regie & Buch: Gamma Bak; Kamera: Ulrike Solbrig, Volker Langhoff, Christopher Rowe, Jancso Nyika, Neil Thompson; Schnitt: Szilvia Ruszev; Mitwirkende: Gamma Bak, Janos M. Bak, Polly M Bak, Bak Zsófia, Friedhelm Bartscht, Jackie Crossland, Adele Eisenstein, Kristin Günther, Wiebke Müller, Alexandra Pätzold, Karsten Piel, Surányi András, Dieter Vervuurt u.a.; (DCP; Farbe; 92min; deutsch-englisch-ungarische ORIGINALFASSUNG MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN).
Im Anschluss: Gespräch mit Alexander Hofer (Psychosensprechstunde, Univ. Klinik Psychiatrie), VertreterIn Selbsthilfe Sprachrohr, Maria Fischer (HPE, Angehörigenorganisation)

D0 7.11. 18.30 Uhr LEOKINO 1: ÜBER DEN BERG
Über den BergDie Idee: Mit Drogensüchtigen über die Alpen zu gehen. Die Tour durchs Hochgebirge, schon für normale Wanderer eine Herausforderung, scheint für Süchtige eine kaum zu schaffende Expedition zu sein. Denn diese Wanderer waren heroinsüchtig und sind erst seit ein paar Monaten von der Nadel weg, aber ihre Körper sind von den Drogen ausgelaugt und krank. Diese Fünf laufen wie um ihr Leben, nicht nur gegen ihren inneren Schweinehund und gegen die Höhenangst. Sie wissen: Dies ist ihre vielleicht letzte Chance zu zeigen, dass sie die Kraft haben, von der Droge loszukommen. So schinden sie sich über die Berge in den Alpen und die Berge in ihrem Inneren. Unter der Leitung von Norbert Wittmann von der mudra-Drogenhilfe ging mit dem Projekt ein Traum in Erfüllung. Er und sein Team waren immer  davon überzeugt, dass niemand so sehr für Drogenabhängige sprechen kann, als die Betroffenen selbst. Aus dem bildgewaltigen Rohmaterial entstand dabei eine intensive Begegnung des Zuschauers mit Drogenabhängigen. Den Protagonisten des Films gelingt es so, Brücken zu schlagen und eine tiefe und berührende Begegnung zu einer abgestempelten und marginalisierten Randgruppe unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Eine Reise durch die Abgründe der Suchtkrankheit, ausgezeichnet mit dem Publikumspreis des Tegernseer Bergfilmfestivals 2010.
Deutschland 2010; Regie & Buch: Jan Kerckhoff; Kamera: Michael Böttcher & Krischan Dietmaier; Schnitt: Anya Schulz; Sprecher: Axel Wostry; Musik: die.hammerling; Mitwirkende: Norbert Wittmann, Tania, Conny, Stefan, Christian, Manni u.a.; (DCP; 16:9; Farbe; 94min).
Im Anschluss: Gespräch mit Norbert Wittmann (mudra-Drogenhilfe/Filmteil­nehmer), Astrid Gostner (Intensivprojekte mit Jugendlichen im In- und Ausland), Christian Wanko (Alm-Intensivprojekt für Jugendliche)

Mi 6.11. 10.00 - ca. 12.30 Uhr LEOKINO 1
Diskussionsveranstaltung ‚trialogisch‘: „Genesungsorientierte Psychiatrie: Schritte auf dem Weg in die Zukunft?“. Nach einem Filmimpuls („Wer, wenn nicht wir? Erfahrene verändern die Psychiatrie“ - über das europäische Ex-In-Projekt) werden Betroffene, Angehörige und Professionelle / Fachleute miteinander über Positionen zu einer Weiterentwicklung der Psychiatrie diskutieren. 
Anmeldung unter: office(at)verein-start.at oder Tel. (0512) 584465
 
Veranstalter: start pro mente und Leokino Innsbruck



Sucht aus der Familienperspektive


Vortrag mit anschließendem Dialog

 ”Ich werde von meinen Erfahrungen erzählen, die ich seit über 20 Jahren in der Suchtbehandlung mache. Vor allem möchte ich ein Projekt vorstellen, welches ich über viele Jahre geleitet habe und in welchem wir eine neue Methode für die wirksame Behandlung von Alkoholsucht entwickelt haben. Eine Methode, durch welche der ganzen Familie – nicht nur dem „Trinker” – aus der Abhängigkeit herausgeholfen wurde.
Unsere Grundannahmen:
• Wir betrachten Alkoholsucht als ein Signal, das in den Beziehungen des Abhängigen auftritt, sich dort entwickelt und auch dort erhalten wird
• Wenn man diese Familien genauer anschaut, findet man bei allen Mitgliedern Muster, von denen sie abhängig sind
• Um die Alkoholsucht (und andere Süchte) aufzubrechen, musste die Familie einen Prozess durchlaufen, welches andauernde Veränderungen in ihren Interaktionen und dadurch auch in dem Einzelnen entwickelte.
• Der Arbeitsweise und die Haltung des Beraters/Therapeuten zum Begleitungssetting ist maßgeblich. Eine offener und transparenter Ansatz gepaart mit Beziehungskompetenz und fachlichem Wissen über Sucht und Familienmuster, geben den Familienmitgliedern das Vertrauen, das sie brauchen, um den Mut und die Kraft zu entwickeln, Veränderungen zu ermöglichen. Das Ergebnis war eine neue und erhöhte Lebensqualität für die gesamte Familie.”
 
Referent:
Svend O. ANDERSEN (DK), Sozialpädagoge, Psychotherapeut, Experimenteller Familientherapeut, Lehrtherapeut des dfti.dk und der IGfB, ausgebildet ua. bei Jesper Juul

Datum und Ort:
Mittwoch, 16. Oktober 2013, 19:30 Uhr
Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck

Abendkasse: 12,--€. Der Vortrag wird auf Englisch gehalten (dt. Übersetzung durch Robin Menges).
 
Veranstalter: IGfB – Internationale Gesellschaft für Beziehungskompetenz in Familie und Organisation, in Kooperation mit dem Haus der Begegnung und dem Tiroler Bündnis gegen Depression

Kontakt: Robin Menges, Tel: 0699/11068509, Email: info(at)igfb.org



4. Fachtagung in Innsbruck: "Tabu Suizid - Wir reden darüber"


Symbolbild Labyrinth

Vortrag - Arbeitskreise - Begegnungen

Im Jahr 2011 starben in Österreich 1286 Personen durch Suizid. Häufig gehen einem Suizid mehrere Versuche voraus. Betroffen sind nicht nur jene Menschen, die sich zum Suizid entschließen, sondern auch deren soziales Umfeld. Verwandte, Freundeskreis, KollegInnen und Betreuungspersonen haben gemeinsam mit ihnen manchmal jahrelang gekämpft, gerungen, sie unterstützt, Hilfe organisiert und alles getan, um „das Äußerste“ zu verhindern. Das gelingt oft, aber nicht immer. Dann ist von einem Tag auf den anderen nichts mehr so, wie es war. Hilflos bleiben die Hinterbliebenen zurück mit der Frage nach dem WARUM, dem Verlassen-Sein, manchmal auch mit Schuldgefühlen. Die Tabuisierung der „Selbsttötung“ und das damit verbundene Schweigen machen die Last für die Hinterbliebenen noch drückender. 
Die Tagung dient dem Informations- und Erfahrungsaustausch. Wir reden über die Themen Suizid, Krisen und psychische Krankheit und durchbrechen so den Kreislauf Tabu - Einsamkeit - Schmerz - Trauer.
   
Themen und ReferentInnen:
Krisenbewältigung - gestärkt aus Krisen herausgehen (DSA Dr. Gottfried Gabriel)
Schuld und Verantwortung - zentrale Fragen von Hinterbliebenen (Mag. Astrid Höpperger)
Wie soll ich das verkraften? (Mag. Susanne Jäger)
Warum bloß nimmt sich jemand das Leben? Ein Überblick über Suizidmodelle (Dr. Martin Plöderl)
HelferInnen nach dem Suizid einer/s Klientin/en (Mag. Regina Seibl)
Die Einschätzung der Suizidgefahr (Univ. Prof. Dr. Gernot Sonneck)
Umgang mit einer Suizidankündigung (Prim. Univ.-Prof. Dr. Christian Haring)
Kinder und Jugendliche als Hinterbliebene nach Suizid (Mag. Dr. Manuela Werth)

Zielgruppen: Die Fachtagung richtet sich an Menschen, die mit Suizidankündigung konfrontiert sind, einen Menschen durch Suizid verloren haben, einen Menschen nicht vom Suizid abhalten konnten oder Zeugen eines Suizids geworden sind, Angehörige, FreundInnen sowie beruflich von dem Thema betroffene, wie PsychotherapeutInnen, (Haus-)ÄrztInnen, Pflegepersonen, BegleiterInnen, Psychosoziale BeraterInnen, MitarbeiterInnen von Feuerwehr, Polizei, Rettung.

Termin und Ort: Samstag, 9. November 2013, 9.00 - 17.00 Uhr Haus der Begegnung, Rennweg 12 und pro mente tirol, Karl-Schönherr-Str. 3, Innsbruck

Kostenbeitrag: € 60,-- inkl. Mittagessen (Hauptspeise plus Suppe oder Dessert); Ermäßigung auf Anfrage möglich!

Mehr Information: Detailprogramm hier downloadbar ....
               
Anmeldung: sowohl für das Programm am Vormittag als auch am Nachmittag erforderlich im Haus der Begegnung unter 0512 / 58 78 69 oder hdb.kurse(at)dibk.at.
Bitte geben Sie uns bekannt, an welchem Arbeitskreis Sie teilnehmen möchten.

Veranstalter: pro mente tirol und Haus der Begegnung

KooperationspartnerInnen: Department für Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Universität Innsbruck, Landeskrankenhaus Hall - Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie A und B, Klinikseelsorge Innsbruck und Hall, Telefonseelsorge, Abteilung Familie und Lebensbegleitung der Diözese Innsbruck, Bildungshaus St. Michael, Tiroler Landesverband für Psychotherapie, Landesschulrat für Tirol, netzwerk krebs_vorsorge_nachsorge, Katholisches Bildungswerk Tirol, Katholischer Familienverband, Internationale Gesellschaft für Beziehungskompetenz in Familie und Organisation, start pro mente - Sozialtherapeutische Arbeitsgemeinschaft Tirol, Zentrum für Ehe- und Familienfragen, "Der Brunnen" im DEZ und HPE - Hilfe für Angehörige psychisch erkrankter Menschen.    


nach oben Druckversion dieser Seite Letzte Änderung am  13.03.2016, AutorInnen: A. Ibelshäuser


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