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Schulung in der Pädagogischen Akademie


Im Rahmen des Projektes "Kärntner Bündnis gegen Depression" gab es kürzlich das erste Seminar mit dem Titel "Burnout bei Lehrkräften – Entstehungsbedingungen – Diagnose – Therapiemöglichkeiten". 





Viele Pädagoginnen und Pädagogen nutzten den informativen Nachmittag.Über vierzig interessierte Pädagoginnen und Pädagogen besuchten am 22. Oktober diesen höchst interessanten Informationsnachmittag. Primar Dr. Sigurd Hochfellner übernahm die theoretische Einführung mit der prinzipiellen Begriffsklärung - Definition, biologische Grundlagen der Reizverarbeitung und Stressbewältigung. Es wurden weiters Entwicklungsbedingungen, faktische und psychologische Elemente der Belastungsentwicklung und Diagnostik thematisiert.

Mag. Birgit Senft ging anschließend auf die klinisch psychologische Diagnostik ein und erwähnte die damit zusammenhängenden Möglichkeiten und Grenzen.
Univ. Doz. MMag. Dr. Helmut Wresnik informierte die Zuhörerinnen und Zuhörer über Behandlungs- und Präventionsmöglichkeiten. Die Diskussion und die Fragestellungen der Anwesenden zeugte vom großen persönlichen Interesse an dieser Thematik.


"Burnin - Burnout"




Über 70 Zuhörerinnen und Zuhörer nahmen an der Veranstaltung teil.

Im Rahmen des "Kärntner Bündnis gegen Depression" nahmen über 70 interessierte Apothekerinnen und Apotheker an einer Informationsveranstaltung rund um das Thema "Burnout" teil.

Prim. Dr. Thomas Platz informierte die Zuhörerinnen und Zuhörer in den Räumlichkeiten des Congress Centers in Pörtschach zu diesem brisanten Thema. "Burnout ist besonders tiefgreifend, wenn aufreibende Arbeit und dauernde Belastung von wenig Anerkennung und mitmenschlicher Unterstützung begleitet sind", so der Vortragende. Stressoren am Arbeitsplatz, sind laut Platz u.a.:

- zu große Arbeitsmenge
- unklare Erwartungen der Vorgesetzten
- unklare Verantwortungsbereiche
- wenig Handlungsspielraum
- zu viele Projekte
- Angst vor Arbeitsplatzverlust
- Konkurrenzdruck
- keine bzw. negative Rückmeldungen
- Konflikte mit Kollegen und Vorgesetzten
- zu viele Überstunden
 
Der Weg bis zum Burnout dauert oft mehrere Jahre. Man kann auch nur dann ausbrennen, wenn man mal "gebrannt" hat. Peronen mit hohen Ansprüchen an sich selbst: „Ich will gut sein - Ich will erfolgreich sein - Ich will es den andern zeigen!“, sind laut Platz besonders gefährdet. Zeichen eines beginnenden Burnouts sind z.B.:- körperliche Erschöpfung: konstante Übermüdung und  Lustlosigkeit,
- innerlich angetrieben,
- psychosomatische Beschwerden (Schwitzen,
- Herzklopfen, Kopfweh, Rückenschmerzen, etc.)
- emotionale Erschöpfung: keine Belastbarkeit,
- reizbar, den Tränen nahe, keine Distanz
- keine Fähigkeit mehr, Aufgaben zu planen
- Schlafstörungen
- nicht abschalten können, auch in der Freizeit an den Beruf denken - Entmutigung: „Ich schaffe es doch nicht“
 
Das Burnout kann und soll aber auch als Chance gesehen werden! Wenn wir erkennen, dass wir wertvoll sind, wenn wir an unsere Grenzen geraten sind. Wenn wir neue Weichenstellungen für die Gestaltung des Lebens setzen und mehr Verständnis für andere Menschen entwickeln können!


nach oben Druckversion dieser Seite Letzte Änderung am  26.01.2009, AutorInnen: J. Sadeghian


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