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Genetische Veranlagung


Depression ist keine „Erbkrankheit“: Man kann nicht sagen, ein Kind müsse einmal an einer Depression erkranken, weil ein Elternteil – oder auch beide – an einer Depression erkrankt ist. Die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken, ist aber erhöht, wenn in der nahen Verwandtschaft bereits depressive Erkrankungen aufgetreten sind.

 

Offenbar wird nicht die Depression selbst vererbt, sondern lediglich eine gewisse Anfälligkeit, die die Wahrscheinlichkeit erhöht, einmal an einer Depression zu erkranken. Zu dieser Erkrankung kommt es aber erst dann, wenn zu dieser vererbten Anfälligkeit weitere Belastungsfaktoren hinzutreten.


nach oben Druckversion dieser Seite Letzte Änderung am  06.03.2006, AutorInnen: U. Meise, H. Sulzenbacher


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