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6. Fachtagung in Innsbruck: "Tabu Suizid - wir reden darüber"


Symbolbild Labyrinth

Vortrag - Arbeitskreise - Begegnungen

Im Jahr 2017 starben in Österreich 1.224 Personen durch Suizid. Häufig gehen einem Suizid mehrere Versuche voraus. Betroffen sind nicht nur jene Menschen, die sich zum Suizid entschließen, sondern auch deren soziales Umfeld. Verwandte, Freundeskreis, KollegInnen und Betreuungspersonen haben gemeinsam mit ihnen manchmal jahrelang gekämpft, gerungen, sie unterstützt, Hilfe organisiert und alles getan, um „das Äußerste“ zu verhindern. Das gelingt oft, aber nicht immer. Dann ist von einem Tag auf den anderen nichts mehr so, wie es war. Hilflos bleiben die Hinterbliebenen zurück mit der Frage nach dem WARUM, dem Verlassen-Sein, manchmal auch mit Schuldgefühlen. Die Tabuisierung der „Selbsttötung“ und das damit verbundene Schweigen machen die Last für die Hinterbliebenen noch drückender.
Die Tagung dient dem Informations- und Erfahrungsaustausch und bietet einen Begegnungsraum für Hinterbliebene und beruflich von dem Thema Betroffene. Wir reden über die Themen Suizid, Krisen, Trauer und psychische Krankheit und durchbrechen so den Kreislauf Tabu – Einsamkeit – Schmerz.
  
Themen und ReferentInnen (Vortäge und Arbeitskreise):

Vorträge am Vormittag:
- Suizidalität im Jugendalter, Mag.a Dr.in Petra Sansone
- Wie einmal das Herz brach und wie es wieder heilte, Mechthild Schroeter-Rupieper

Am Nachmittag gibt es die Möglichkeit an einem der Arbeitskreise teilzunehmen:
1) Suizidalität verstehen, erkennen, reagieren, Mag.a Raphaela Banzer, Klinische- und Gesundheitspsychologin, Projektleitung YAM (Youth Aware Of Mental Health)
2) Suizidprävention ist machbar - jede/r kann etwas beitragen, Leitung: Univ.-Prof. Dr. Eberhard Deisenhammer
3) Vom Überleben zum Leben: Achtsamkeit als heilsamer Weg, Dr. rer. nat. Markus Felder, Klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut; Mag.a Brigitte Gerhold, Klinische und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision
4) Menschen begleiten nach Suizid, Dr. Manfred Krampl, Klinischer- u. Gesundheitspsychologe, Polizei- und Notfallpsychologe
5) Hilft der Glaube? Mag. Andreas Krzyzan, Klinikseelsorger
6) Suizidalität im Alter: alt, dement und nutzlos ?!, Leitung: Dipl. Päd. Markus Moosbrugger, Pflegedirektor der Wohn- und Pflegeheime Hall
7) Suizidalität im Jugendalter, Leitung: Mag.a Dr.in Petra Sansone, MAS, Klinische u Gesundheitspsychologin, Notfallpsychologin, Schwerpunkt Gewaltprävention, Krisenbegleitung und Gesundheitsförderung
8) „Wird das jemals wieder gut?", Leitung: Mechthild Schroeter-Rupieper, Gründerin der Familientrauerarbeit, Praxisinhaberin, Referentin, Autorin
9) Bedürfnisse von Hinterbliebenen nach einem Suizid, Leitung: Mag.a Dr.in Manuela Werth, Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin

Zielgruppen: Die Fachtagung richtet sich an Menschen, die mit Suizidankündigung konfrontiert sind, einen Menschen durch Suizid verloren haben, einen Menschen nicht vom Suizid abhalten konnten oder Zeugen eines Suizids geworden sind, Angehörige, FreundInnen sowie beruflich von dem Thema betroffene, wie PsychiaterInnen, PsychotherapeutInnen, (Haus-)ÄrztInnen, Pflegepersonen, BegleiterInnen, Psychosoziale BeraterInnen, MitarbeiterInnen von Feuerwehr, Polizei, Rettung.

Termin und Ort:
Samstag, 10. November 2018, 9.00 – 17.15 Uhr,
Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck.
Die Arbeitskreise am Nachmittag finden zum Teil in der
pro mente tirol, Karl-Schönherr-Str. 3, Innsbruck statt.

Kostenbeitrag: € 90,– inkl. Mittagessen (Hauptspeise plus Suppe oder Dessert), Kaffeepause am Vormittag. Ermäßigung auf Anfrage möglich!

Mehr Information: Detailprogramm hier downloadbar ....

Anmeldung: sowohl für das Programm am Vormittag als auch am Nachmittag erforderlich im Haus der Begegnung unter 0512 / 58 78 69 oder hdb.kurse(at)dibk.at.
Bitte geben Sie uns bekannt, an welchem Arbeitskreis Sie teilnehmen möchten.

Als Fortbildung für Lebens- und SozialberaterInnen im Rahmen der jährlich 16 stündigen Weiterbildungsverpflichtung anerkannt und von der erufsgruppe LSB der Wirtschaftskammer Tirol empfohlen.

Veranstalter: pro mente tirol und Haus der Begegnung

KooperationspartnerInnen: Department für Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Universität Innsbruck, Landeskrankenhaus Hall - Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie A und B, start pro mente - Sozialtherapeutische Arbeitsgemeinschaft Tirol, Zentrum für Ehe- und Familienfragen, HPE - Hilfe für Angehörige psychisch erkrankter Menschen, Telefonseelsorge, VertretungsNetz - Sachwalterschaft, Tiroler Landesverband für Psychotherapie, „Der Brunnen“ im DEZ, netzwerk krebs_vorsorge_nachsorge, Internationale Gesellschaft für Beziehungskompetenz in Familie und Organisation, Klinikseelsorge Innsbruck / Hall / Natters / Hochzirl, Tiroler Hospiz-Gemeinschaft.



nach oben Druckversion dieser Seite Letzte Änderung am  06.09.2018, AutorInnen: A. Ibelshäuser


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