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Antriebsstörungen


Ich friere und starre in den Winter, der mich umgibt, so

eisern mein Himmel ist, so steinern bin ich.

Friedrich Hölderlin

 

Bei depressiven Erkrankungen ist der innere Antrieb typischerweise gehemmt. Diese Antriebsstörung wird von den Patienten häufig als quälender Verlust von Energie und Tatkraft erlebt. Normale Tagesverrichtungen werden zu unüberwindlichen Problemen. So sind depressiv Erkrankte manchmal kaum mehr in der Lage zu essen, sich anzuziehen, zu baden oder die Zähne zu putzen.

 

In ihrer extremsten Form kann die depressive Antriebsstörung so weit gehen, dass die Patienten, regungslos in ihrer Depression gefangen, auf keine Umweltreize mehr reagieren.


nach oben Druckversion dieser Seite Letzte Änderung am  06.03.2006, AutorInnen: U. Meise, H. Sulzenbacher


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