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Lebensalter und Depression


Kindheit

 

Früher glaubte man, dass kleine Kinder noch keine schwere Depression entwickeln könnten. Heute gilt das nicht mehr: Wenn ein Kind ständig weint, ein negatives Selbstbild hat, seine Aktivität herabgesetzt ist und davon spricht, nicht mehr leben zu wollen, so handelt e sich um depressive Symptome wie bei einem Erwachsenen auch.

 

Jugend

 

Jugendliche machen während ihres Reifeprozesses zahlreiche neue Erfahrungen: Verliebtsein, Trennung, Ablösung vom Elternhaus. Dies alles bringt eine gewisse Unsicherheit mit sich, die oftmals depressive Verstimmung und sogar Suizidgedanken auslösen kann.

 

Die Dysthymie beginnt typischerweise in der Jugend. Aber auch die unipolare Depression oder die bipolare affektive Störung können bereits in jugendlichem Alter erstmals auftreten.

 

Jüngeres Erwachsenenalter

 

Bei jüngeren Erwachsenen ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, an einer unipolaren Depression oder an einer bipolaren affektiven Erkrankung zu erkranken.

 

Höheres Alter

 

Altern geht mit zahlreichen Verlusterlebnissen einher, etwa dem Verlust der körperlichen, manchmal auch der geistigen Leistungsfähigkeit, dem Verlust des Lebenspartners, des Einflusses im beruflichen und sozialen Bereich, oft auch dem Verlust der eigenen Wohnung. Man könnte deshalb erwarten, dass alte Menschen deutlich häufiger an Depressionen erkranken. Zumindest bei den schweren Depressionen gibt es jedoch für diese Vermutung keine überzeugenden Belege. Bei jüngeren Erwachsenen wurden sogar häufiger Depressionen diagnostiziert als bei älteren Menschen.

 

Während also die Häufigkeit depressiver Erkrankungen im Alter wahrscheinlich nicht zunimmt, kommt es zu einem erschreckenden Anstieg der Suizidrate, insbesondere bei alten Männern.


nach oben Druckversion dieser Seite Letzte Änderung am  22.03.2006, AutorInnen: U. Meise, H. Sulzenbacher


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